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Anfang der 80er Jahre, irgendwo in Deutschland, am Rande der Großstadt: Ein Fußballverein begrüßt seine neueste F-Jugend, die jüngste Altersstufe. Die sieben- bis achtjährigen Bengel rennen dem Ball nach, als ginge es um ihr Leben, denn sie alle wollen zu Kickergrößen wie Klaus Fischer, Pierre Littbarski oder Kalle Rummenigge werden.

Heute, mehr als zwei Jahrzehnte später, stehen sieben Männer dieser F-Jugend noch immer einmal in der Woche auf dem Fußballplatz, am Sonntag in der "Bunten Liga" - einem Verbund aus Hobby- und Freizeitmannschaften: Axel, Mark, Carlo, Timo, Peter, Highko und Luca.

Die Unbekümmertheit des Jugendfußballs musste jedoch der Realität des Alltags Platz machen. Die Kicker haben sich seit der Kindheit so unterschiedlich entwickelt, dass sie sich heute wohl kaum noch kennen würden, gäbe es da nicht den Fußball und die Mannschaft - die Basis ihrer Freundschaft. Auf dem Weg zum ultimativen Lebensziel, der "Bunten Liga"-Meisterschaft, bekommen die Jungs von allen Seiten Knüppel zwischen die Beine geworfen.

Immer wieder müssen sie sich auf mehreren Plätzen ganz unterschiedlichen "Gegnern" stellen: Kollegen ohne Verständnis und Schiedsrichter ohne Ahnung; quengelnde Kinder ohne eine Spur von Rücksicht und Derbys ohne den Hauch einer Chance. Kurzum: Liebesfrust und Leistenzerrungen, Bänderrisse und Beisetzungen, Gelbe Karten und Geburten bestimmen ihr Leben ...